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COTS-Steuerungen: Der Weg zur Unabhängigkeit

COTS-Steuerungen brechen den traditionellen Markt für automatisierte Sicherheitssysteme in der Bahnindustrie auf. Eine positive Entwicklung für Integratoren, denn sie können sich von proprietären Lösungen lossagen und höchste Sicherheit beibehalten.

Integratoren waren lange auf die automatisierten Sicherungstechnologien einer Handvoll Großkonzerne angewiesen. Doch seit wenigen Jahren konkurrieren kostengünstigere Produkte mit teuren Angeboten der Big Player: die offenen Commercial-off-the-Shelf-(COTS-)Steuerungen. Mit ihnen können Integratoren selbst die Weichen stellen, um Ihren Kunden ein noch attraktiveres Portfolio zu bieten.

Die Nachfrage steigt


Das Konzept standardisierter Sicherheitstechnik ist an sich nicht neu. Warum also setzt es sich gerade jetzt durch? „Endkunden haben sich früher kaum mit dem Thema auseinandergesetzt, weil sie Zweifel hatten“, sagt Sedat Sezgün, Head of Rail von HIMA. Die Bedenken: Sicherheitsanforderungen der Bahnindustrie sind enorm hoch und sehr individuell – wie kann Standardhardware hierfür genügen? „Tatsächlich sind die HIMA-Controller – auch dank Zertifizierung nach SIL 4 gemäß CENELEC – hervorragend für die Bahnbranche geeignet. Jetzt, wo der Druck auf die Betreibergesellschaften steigt, beschäftigen sie sich immer mehr mit COTS und die Nachfrage steigt gewaltig.“

Langfristig sicher fahren

Der Druck kommt in der Tat von mehreren Seiten: Passagierzahlen steigen, die digitale Transformation will umgesetzt und die Infrastruktur erhalten und modernisiert werden. Gleichzeitig steigen die Sicherheitsanforderungen eher noch. Betreiber wollen von ihren Integratoren nun Lösungen, die nicht nur alle Richtlinien erfüllen und kosteneffizient sind, sondern sich auch flexibel konfigurieren und dauerhaft einsetzen lassen – ohne teure Upgrades.

Mit HIMA als Partner können Integratoren genau solche Lösungen nun erstmals anbieten. Dank serieller Produktion sind die Safety-Controller von HIMA vergleichsweise kostengünstig, zudem lassen sie sich kurzfristig bereitstellen und mit Ersatzteilen versorgen. Und sie können ohne großes Customizing für die verschiedensten Applikationen eingesetzt werden.

Eigene Marktposition stärken

Die Kontrolle über die Lösung bleibt dabei stets beim Integrator: Er verkauft sie unter seinem Namen, stattet sie lediglich mit HIMA-Hardware aus, die sich mit der mitgelieferten Software einfach konfigurieren lässt. „Wir bei HIMA unterstützen Integratoren, ihre eigene Lösung und ihre eigene Marke stärker am Markt zu positionieren“, so Sezgün. „Unser Statement ist ganz klar: Im Bahnsektor verkaufen wir Controller, keine Lösungen.“

Ihr Kontakt zu HIMA

Daniel Plaga
+49 (0) 6202 709 405
Public Relations Manager

Gerne beantworten wir Ihre Medien-Anfragen rund um das Unternehmen HIMA, seine Produkte und Lösungen.