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Nach erstem erfolgreichem Hackerangriff auf eine Sicherheitssteuerung: HIMA klärt zu neuer Cyber-Bedrohung auf

Ende 2017 wurde durch den ICS Cybersecurity-Spezialisten Dragos bekannt, dass eine Sicherheitssteuerung (SIS) eines Marktbegleiters in einer Prozessanlage im Mittleren Osten mittels einer neuen Malware gezielt angegriffen und erfolgreich gehackt wurde. Das SIS wurde kompromittiert, was zu einem Shutdown der Anlage führte. Die professionelle Durchführung des Angriffs macht erneut deutlich, dass Anlagenbetreiber das Thema Cybersecurity sehr ernst nehmen müssen. HIMA, weltweit führender unabhängiger Anbieter smarter Safety-Lösungen in der Prozessindustrie, bietet deshalb an, fachkundig zum Thema Cybersecurity in sicherheitskritischen Anlagen zu beraten.
Die genannte Cyberattacke stellt eine neue Dimension der Cyber-Bedrohung für kritische Infrastrukturen dar. Nach derzeitigem Kenntnisstand war sie gezielt geplant und speziell auf das SIS eines bestimmten Herstellers ausgelegt. Ein solcher Angriff auf ein SIS, der weltweit zum ersten Mal auftrat, ist hochanspruchsvoll und nur mit signifikantem Aufwand zu erreichen.  

Dr. Alexander Horch, Vice President Research, Development & Product Management bei HIMA, kommentiert: „Der Vorfall von unserem Mitbewerber sollte uns allen als Weckruf dienen, um das Bewusstsein in der Branche für das Thema Cybersecurity weiter zu schärfen. Arbeitsprozesse und organisatorische Mängel sind mit Abstand die häufigste Angriffsfläche für erfolgreiche Cyberattacken. Bleiben z.B. Schnittstellen an Systemen im laufenden Betrieb offen und diese dadurch programmierbar, wird Angreifern ein mögliches Einfallstor geöffnet. Wir raten Anlagenbetreibern dringend, nicht nur auf cybersichere Komponenten zu setzen, sondern ein ganzheitliches Security-Konzept für die eigenen Anlagen zu etablieren.“

Um ein Höchstmaß an Safety und Security zu erreichen, ist es für Anlagenbetreiber unter anderem von größter Bedeutung, die Forderung der Normen für funktionale Sicherheit und Automation Security (IEC 61511 und IEC 62443) nach physikalischer Trennung von Prozessleit- und Sicherheitssystem umzusetzen.

HIMA liefert nicht nur Automatisierungslösungen in Übereinstimmung mit den einschlägigen nationalen und internationalen Normen, sondern unterstützt Anlagenbauer und -betreiber auch bei Security-Konzepten für den gesamten Lebenszyklus.

„Für Anlagenbetreiber ist es wichtig, ständig die Möglichkeiten einer Manipulation im Auge zu behalten. Hier unterscheiden sich sicherheitskritische Anwendungen ganz zentral von anderen industriellen SPS- oder Office-Anwendungen. Um Security im Bereich Safety sicherzustellen, ist eine Menge Know-how nötig. Die Aufrechterhaltung und kontinuierliche Weiterentwicklung der Security für Anlagenbetreiber stellt häufig eine Herausforderung dar. Es empfiehlt sich daher, erfahrene Safety- und Security-Experten mit ins Boot zu holen, um gemeinsam effektive Konzepte zu entwickeln und implementieren“, erklärt Heiko Schween, Security-Experte bei HIMA.
Über HIMA
Die HIMA Gruppe ist der weltweit führende unabhängige Anbieter smarter Safety-Lösungen für die Industrie. Mit global mehr als 35.000 Installationen TÜV-zertifizierter Sicherheitssysteme gilt HIMA als Technologieführer der Branche. Die spezialisierten Ingenieure des Unternehmens entwickeln individuelle Lösungen, mit denen Kunden im digitalen Zeitalter die Funktionale Sicherheit erhöhen, Cybersecurity stärken und die Rentabilität ihrer Anlagen und Fabriken steigern. Seit mehr als 45 Jahren gilt HIMA als verlässlicher Partner der weltgrößten Unternehmen der Öl-, Gas-, Chemie- und energieerzeugenden Industrie. Sie alle vertrauen auf Lösungen, Services und Beratungsleistungen von HIMA, stellen so einen unterbrechungsfreien Betrieb ihrer Anlagen sicher und schützen ihre Wirtschaftsgüter, ihre Mitarbeiter und die Umwelt. Zum HIMA-Portfolio gehören smarte Safety-Lösungen, die Daten in geschäftsrelevante Informationen umwandeln und damit zu höherer Sicherheit und Anlagenverfügbarkeit beitragen. Darüber hinaus bietet HIMA umfassende Lösungen für die effiziente Kontrolle und das Monitoring von Turbomaschinen (TMC), Brennern und Kesseln (BMC) und Pipelines (PMC). In der globalen Bahnindustrie sind die CENELEC-zertifizierten SIL 4-Safety-Controller auf COTS-Basis von HIMA führend in puncto Funktionaler und IT-Sicherheit sowie bei der Rentabilität. Das 1908 gegründete Familienunternehmen mit Hauptsitz in Brühl in Deutschland ist heute an mehr als 50 Standorten weltweit vertreten. Rund 800 Mitarbeiter erwirtschaften dabei einen Umsatz von €126 Millionen (2016). Erfahren Sie mehr unter: www.hima.com

Ihr Kontakt zu HIMA

Daniel Plaga
+49 (0) 6202 709 405
Public Relations Manager

Gerne beantworten wir Ihre Medien-Anfragen rund um das Unternehmen HIMA, seine Produkte und Lösungen.