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sps 2019: HIMA präsentiert Safety-SoC HICore 1

Auf Basis des Safety-SoCs HICore 1 und des dazugehörigen Software-Paketes lassen sich effizient und zeitsparend Produkte entwickeln, die nach IEC 61508 bis SIL 3 und/oder ISO 13849-1 bis PL e zertifiziert werden sollen. Besonders die modulare – und bereits durch den TÜV Rheinland zertifizierte – Software-Plattform aus Betriebssystem und Middleware ermöglichen es mit vorhersehbarem Zeithorizont, sichere Produkte in den Markt zu bringen. Besonders wichtig für zukünftige Produkte der funktionalen Sicherheit ist die sichere Kommunikation mit anderen Geräten und Steuerungen (Safety-SPS). Hier bietet HICore1 mit bestehenden Implementierungen von FSoE (Fail Safe over EtherCAT) und PROFIsafe und den in der Entwicklung befindlichen Implementierungen von CIP Safety und CANopen Safety eine ideale Plattform. Durch den modularen Ansatz des Software-Paketes lassen sich ohne übermäßige Aufwände unterschiedliche Varianten desselben Produktes mit verschiedenen sicheren Feldbus-Anbindungen entwickeln.

Interessierte können sich am HIMA-Stand über das Komplettangebot von HIMA informieren. Es umfasst Consulting-Dienstleistungen, Unterstützung bei der Zertifizierung und Engineering bis hin zur Turnkey-Produktion. Sicherheitskritische Systeme müssen nicht nur funktional sicher sein – diese Sicherheit ist auch über Zertifizierungen nachzuweisen. Immer öfter ist Funktionale Sicherheit damit nicht nur ein entscheidendes Argument im Markt, sondern auch ein ganz erheblicher Zeit- und Kostenfaktor für die Entwicklungsabteilungen in Unternehmen, die hier gleich doppelt gefordert werden: Der steigende Entwicklungsaufwand für immer komplexere Produkte potenziert sich mit den oft wachsenden Sicherheitsanforderungen. Unter dem Druck von Kosteneinsparungen und knappen Markteinführungsterminen ist heute ein unnötig hoher Zertifizierungsaufwand weder zeitgemäß noch wirtschaftlich. Für Unternehmen ist es daher von Vorteil, auf vorzertifizierte Sicherheitslösungen zurückgreifen zu können.

„Auf Basis des kleinsten TÜV-zertifizierten Safety-SoC HICore 1 können innovative Produkt- und Systemhersteller ihre Lösungen sicher und zertifizierbar machen“, erläutert Dr. Stefan Gölz, Leiter Embedded Solutions bei HIMA. „Für Entwickler hat die Komplettlösung basierend auf der HICore Technologie einen deutlich geringeren Arbeitsaufwand zur Folge, da mit ihr die TÜV-Abnahme des eigenen Produktes nach IEC 61508 bis SIL 3 oder ISO 13849-1 bis PLe stark vereinfacht und beschleunigt wird. Die Time-to-Market kann so in Abhängigkeit von Größe und Umfang des Projekts zwischen 30 und 70 Prozent verkürzt werden.

Anwender entscheiden selbst, welche Konstellation ihre HICore-Lösung vom Chip bis zur fertigen Platine haben soll. HIMA begleitet dabei den gesamten Prozess von der Spezifikation über die TÜV-Abnahme bis hin zur Produktion. Mit HICore 1 lässt sich in vielen Branchen SIL 3-Sicherheit auch in vernetzten Anwendungen leicht und wirtschaftlich integrieren. Zahlreiche sichere Netzwerkprotokolle sind bereits verfügbar. Der Industrie 4.0-Gedanke, die sichere und hoch effiziente Kommunikation von Maschinen zu Maschinen, wird so ebenfalls unterstützt. Typische Anwendungsbereiche sind beispielsweise sicherheitsgerichtete Steuerungen und die sichere Überwachung von fahrerlosen Transportsystemen, Antrieben, Logistik und Intralogistik, Sensorik, Aktorik und energieerzeugende Anlagen.

Vom 26-28.11.2019 präsentiert HIMA Safety-SoC HICore 1 auf der sps.

Ihr Kontakt zu HIMA

Daniel Plaga
+49 (0) 6202 709 405
Public Relations Manager

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